DGHT Stadtgruppe MÜNSTER


 Jahresprogramm 2019

 

 

 

18. Januar

Benjamin Scheler

Iran

15. Februar

Philipp Wagner

Israel

15. März

Sönke Frahm

Marokko

 

19. April

Stefanie Leber

Madagaskar

 

17.Mai

Heiko Werning

USA

21. Juni

Philipp Beines

Bunte Lurche aus Madagaskar – Haltung und Zucht von Fröschen der Gattung Mantella

Juli/ August

 

Grillfest und Sommerpause

 

20. September

Peter Janzen

Kolumbien

 

18.Oktober

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...

 

15. November

Christian Langner

Argentinien

 

20.Dezember

Weihnachtsfeier Gaststätte Santorini

 

 

 

 

 


Sie sind leuchtend grün, schwarz-gelb gefleckt oder orange getupft: die exotischen Hauptdarsteller dieses Vortrags. Baumschleichen der Gattung Abronia sind farbenprächtige

Ungemein charismatische Reptilien, die äußerlich so gar nichts mit ihren weitläufigen Verwanden den beinlosen Blindschleichen zu tun haben. Der Vortragende Christin Langner ist der Faszination dieser in freier Natur durch Habitatzerstörung hochbedrohten Tiere erlegen. Er pflegt und züchtet sie nicht nur seit vielen Jahren erfolgreich, sondern hat Baumschleichen auch in den Biotopen vor Ort, den letzten noch vorhandenen Berg- und Nebelwäldern in Mittelamerika aufgesucht…


 

Programm September - Dezember 2018

 

 

 

21. September

Stefan Ziesmann

Borneo

19. Oktober

Jochen Scholdei

Siedleragamen

16. November

Christian Langner

Haltung und Zucht von Baumschleichen

21. Dezember

Weihnachtsfeier bei Santorini

 

 


Sommerpause im Juli und August - ab September neue Vorträge!


Vortrag am 15. Juni 2018:

Peter Klass: Nationalparks Thailand


Vortrag am 18. Mai 2018:

Udo Karkos: Faszination Strumpfbandnattern


Vortrag am 20. April 2018:

Rainer Stawikowski: Bufo bufo auf Schalke - Lurche und Kriechtiere mitten im Ruhrgebiet


Vortrag am 16. März 2018:

Heiko Werning: Winterurlaub einmal anders - Erstkontakt mit Australien


Vortrag am 16. Februar 2018:

Nicolai Lutzmann: Burundi - Reise in ein fast vergessenes Land


Vortrag im Januar 2018:

Der Vortrag ist das Ergebnis mehrerer herpetologisch orientierter Reisen durch die vielfältigen Landschaftszonen Mexikos. Diesmal liegt der Schwerpunkt nicht nur in den vorrangig vom Autor bereisten Nebelwaldgebieten des Hochlandes, es wird darüber hinaus auch die vielfältige Herpetofauna der Wüsten, Halbwüsten und Tieflandregenwälder vorgestellt. Die Artenvielfalt der Flora und Fauna ist in diesem Land nicht nur deshalb so reichhaltig und einzigartig, weil wir hier so gut wie alle Vegetationsformen unserer Erde vorfinden, Mexico wird auch durch die Lage zwischen zwei Ozeanen beeinflusst und liegt genau auf der biogeografischen Überschneidungszone von Nearktis und Neotropis. Fauna und Flora aus Süd- und Nordamerika treffen hier aufeinander und bilden heute einen der wichtigsten Hotspots der Artenvielfalt unseres Planeten. Mexiko ist das mit Abstand reptilienreichste Land der Erde und auch die Amphibienwelt hat eine Fülle an spektakulären Arten zu bieten.

Echte Wüsten, Feuchtsavannen, Mangrovensümpfe, tropische Regen- und boreale Nadelwälder bis hin zur hochalpinen Zone und anschließendes ewiges Eis im Gletscherbereich der höchsten Berge finden sich in Mexico teilweise auf so engem Raum, wie wir es in dieser Konstellation sonst kaum irgendwo antreffen. So finden wir, bedingt durch die Höhenzonierung und die als Wetterscheide fungierenden Gebirgszüge, zum Beispiel an der Grenze der mexikanischen Bundestaaten Veracruz und Puebla tropischen Tieflandregenwald, Nebelwald und trockene Kakteensteppe nur wenig mehr als 30 Kilometer Luftlinie voneinander entfernt.

Durch die unvermindert rapide fortschreitende Zerstörung vieler dieser einzigartigen Lebensräume, gehören heute leider die meisten dieser interessanten Regionen und damit natürlich auch deren Bewohner, zu den am stärksten bedrohten unsere Erde. Der Schwerpunkt des Vortrages liegt natürlich in der Vorstellung der artenreichen Herpetofauna. Darüber hinaus wird aber auch ein wenig über den „herpetologischen Tellerrand“ hinausgeschaut und z. B. die ein oder andere interessante Gliedertierart, sowie einige Vertreter der einzigartigen Flora werden vorgestellt.